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Rückblick

16.11.2018

P. Guido Kreppold, Kapuzinerpater und Psychotherapeut zu Leben, Tod und Ewigkeit

„Lang leben will jeder, aber alt werden niemand“. Mit dieser Feststellung über die heutige Gesellschaft begann Kapuzinerpater Guido Kreppold seinen Vortrag bei der KEB Ingolstadt im Haus der Stadtkirche zum Thema ewiges Leben. Tatsächlich, so machte der erfahrene Priester und Psychotherapeut auch deutlich, sei beides möglich – allerdings anders, als es der Mainstream wohl vermutet.
26.10.2018

Klinikseelsorger Christoph Kreitmeir über die wahre Schönheit

Helga war um die 70 Jahre alt und litt an einer schweren Krebserkrankung. Ihr Kopf war kahl geschoren, eine tiefe Wunde klaffte in der Schädeldecke, Folge einer Operation. Allmählich wusste sie, dass ihr nicht mehr zu helfen war, der Krebs war zu weit fortgeschritten. Doch Helga verzweifelte nicht – sie ließ sich die Fingernägel lackieren, und die Haare färben, als sie wieder zu sprießen begannen. Im Tod sei sie schön gewesen.
04.07.2018

Milliarden von Sternen, und wir irgendwo am Rand – Prof. Andreas Burkert führte in unendliche Weiten

Andreas Burkert verzauberte mit bunten Präsentationen aus dem All, ließ auf der Leinwand Sonnen verpuffen und das Universum entstehen. Doch der Professor für Astrophysik an der Universität München entzauberte dabei das Bild vom Menschen als Mitte des Kosmos.
14.06.2018

Gott und die Evolution – Prof. P. Dr. Christian Kummer SJ brachte Religion und Naturwissenschaften ins Gespräch

Was war am Anfang? War es nun das später fleischgewordene Wort oder war es die tote Materie, aus der alles Leben entstanden ist? Hierüber stritten und streiten oft genug Theologen und Naturwissenschaftler. Doch es geht auch anders, beides lässt sich zusammenbringen – Gott und die Welt, wie sie von der Evolution her gesehen wird. Der Jesuit Christian Kummer, emeritierter Professor an der Philosophischen Hochschule der Jesuiten in München, gehört zu diesen Wissenschaftlern, die beide Disziplinen zusammenbringen wollen. Im Dr.-Eck-Saal des Ingolstädter Canisiuskonviktes sprach er zu diesem Thema.
27.04.2018

DBK-Pressesprecher Matthias Kopp über Not und Bedrängnis im Nahen Osten

Einige Zeit hat er in der syrischen Hauptstadt Damaskus gelebt – und darum ist es ihn für ihn „so schmerzhaft zu erleben, wie dieses Land sich auflöst.“ Matthias Kopp, Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz und ausgewiesener Kenner des Nahen Ostens, führte in einem Vortrag bei der Katholischen Erwachsenenbildung die interessierte Hörerschaft in die von Krieg und Zerstörung erschütterte Welt jenseits des Mittelmeers.
11.04.2018

Mut zum Neuen und Anderen – Bärbel Wardetzki zeigte Wege aus veränderungsbedingten Krisen auf

Veränderungen im Leben können einem gehörig Angst machen – aber wir können ihnen nicht entgehen. Es hilft alles nichts, wir müssen Wege finden, solche Situationen zu bewältigen. Tipps dazu gab bei einem Vortrag im Ingolstädter Kanisiuskonvikt die Psychologin und Buchautorin Bärbel Wardetzki. Eingeladen hatten die KEB, der Sozialdienst Katholischer Frauen (SkF) und die Kolpingsfamilie.
21.03.2018

Die gute Nachricht vom Jüngsten Gericht - Prof. Gerhard Lohfink über die Letzten Dinge

Nach unserem Tod wird auf uns das Jüngste Gericht zukommen – doch die gute Nachricht: Es wird eine Reinigung sein, die uns am Ende glücklich macht. Das sagte der Neutestamentler Prof. Gerhard Lohfink bei einem Vortrag im Dr.-Eck-Saal des Canisiuskonviktes in Ingolstadt. Eingeladen hatten die Katholische Erwachsenenbildung sowie das Evangelische Forum.
16.03.2018

Christen im Heiligen Land – Nahost-Experte Johannes Zang bei der KEB

Im Dezember 2005 wurde Johannes Zang zu einem heiklen Termin gerufen. Der Journalist, damals tätig in Jerusalem, sollte über den Abriss eines Hauses berichten, für das es keine Baugenehmigung gab. Die Bewohner: palästinensische Christen, die nun – mitten im Winter, der auch in Israel recht kalt werden kann – auf der Straße saßen. Eine solche Baugenehmigung ist für Palästinenser allerdings nicht leicht zu haben. Entweder man wartet ewige Zeiten darauf oder man zahlt den Behörden Unsummen von Schmiergeldern oder man erklärt sich bereit, mit dem israelischen Geheimdienst zusammenzuarbeiten. Manche Palästinenser reißen sogar selbst ihre Häuser ab, erklärt Zang, damit sie nicht noch die Gebühr bezahlen müssen, die der Staat ihnen aufdrückt, wenn er das Abrisskommando bestellt.
28.02.2018

Desolate Zustände und eine falsche Entwicklungspolitik – Dr. Kundri Böhmer-Bauer sprach über Migration aus Eritrea und Nigeria

Von den Flüchtlingen, von denen auch in Ingolstadt viele leben, stammt eine große Zahl aus Eritrea und Nigeria. Über die Situation in diesen Ländern, aber auch über Fehler in der Politik sprach die Ethnologin Dr. Kundri Böhmer-Bauer in der Stadtbücherei Ingolstadt.
31.01.2018

Olivier Ndjimbi-Tshiende: Vision von einer geschwisterlichen Kirche der Liebe

Er strahlt Freundlichkeit und menschliche Wärme aus – und er setzt sich für eine Kirche der Liebe und Barmherzigkeit ein. Olivier Ndjimbi-Tshiende, Priester aus dem Kongo, seit vielen Jahren in Deutschland und jetzt als habilitierter Moralphilosoph Mitarbeiter im Zentrum Flucht und Migration an der Katholischen Universität Eichstätt, sprach auf Einladung der Katholischen Erwachsenenbildung Ingolstadt im Canisiuskonvikt.